Eine neue IGS für Hannover ist ein gutes Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit

Afra Gamoori, schul- und bildungspolitische Sprecherin der SPD-RatsfraktionFoto: Afra Gamoori
 

Der Schul- und Bildungsausschuss der Landeshauptstadt Hannover hat gestern mit breiter Mehrheit dem Bau einer 12. Integrierten Gesamtschule zugestimmt. „Das ist gut für unsere Stadt und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagt die schul- und bildungspolitischer Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Afra Gamoori. „An einer IGS haben alle die Chance auf einen guten Schulabschluss – auch diejenigen, die es aufgrund ihrer persönlichen Geschichte nicht immer leicht haben.“

 

Die Stadtverwaltung hat nun den Auftrag bis zum Schuljahr 2024/25 eine neue fünf- bis sechszügige IGS in Hannover einzurichten – parallel zum bereits beschlossenen 18. Gymnasium. Das Bündnis aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie FDP hat sich darüber hinaus dafür eingesetzt, dass die IGS je nach Bedarf eine Oberstufe oder einen Grundschulbereich erhält. Auch dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen. „Je nachdem, wo die neue IGS gebaut wird können wir so flexibel auf die Bedarfe vor Ort reagieren“, so Gamoori, „und erhalten damit eine starke und zukunftsfähige IGS.“

Ebenfalls beschlossen wurde die Schaffung neuer Schulplätze an der Oberschule Pestalozzischule, der IGS Bothfeld, der IGS Büssingweg und sowie kurzfristig durch Einrichtung einer neuen Außenstelle einer bestehenden Schule. Die schul- und bildungspolitische Sprecherin begrüßt dieses ausdrücklich: „Es wird von Tag zu Tag deutlicher, wie hoch der Bedarf an neuen Schulplätzen ist, und wir geben alles, um dem gerecht zu werden.“