Änderungsantrag, 05.07.2006, "Umbau des Raschplatzes"

Umbau des Raschplatzes

Antrag zu beschließen:

In die Umgestaltung und den Umbau des Raschplatzes sind für die Gebäude und die öffentlichen Räume auf der Grundlage des 1. Preises des Realisierungswettbewerbs folgende Punkte zu berücksichtigen:

1. Die im Siegerentwurf des Realisierungswettbewerbs für den westlichen Gebäudeteil Raschplatz 5 an der Lister Meile gegenüber dem zukünftigen Lister Dreieck optional vorgesehenen Läden und Geschäfte werden unter Berücksichtigung der Anlieferung zur Belebung dieses Straßenabschnitts umgesetzt.
2. Die multifunktional bespielbare öffentliche Fläche des Raschplatzes (-1-Ebene) wird durch geeignete Maßnahmen (z. B. Integration von Grün und Möblierung) atmosphärisch aufgewertet.
3. Der Raum unterhalb der Nordtreppe soll gemäß siegreicher Planung einer Nutzung durch Gastronomie bzw. Veranstaltungsservice zugeführt werden.
4. Der Eingangsbereich zur U-Bahn-Station wird im Sinne offener und sicherer Räume auf der -1 Ebene transparenter und offener gestaltet.
5. Der Eingangsbereich zum Parkhaus wird ebenfalls offener und transparenter gestaltet.
6. Die Verbindung zwischen Raschplatz und Lister Meile/Andreas-Hermes-Platz in der -1-Ebene (Bereich Spindelaufgang) bleibt bestehen. Ihre Breite und Gestaltung soll bis zur endgültigen städtebaulichen Fassung Beziehungen zwischen Raschplatz und Überplanungen im Bereich Pavillon offen halten.
7. Die Wegebeziehung von der U-Bahn-Station (Ausgang Raschplatz) zur Lister Meile (Bereich Lister Tor) ist durch Ebenenwechsel und zweimaliges Überqueren breiter Straßen umständlich. Bei der Überarbeitung des Siegerentwurfs des Realisierungswettbewerbs ist diese Wegebeziehung auf der -1-Ebene attraktiver umzugestalten und bis zu einer Umsetzung der endgültigen städtebaulichen Lösung zu unterhalten.
8. Durch die weiterhin vorhandene Öffnung zwischen Raschplatz und Lister Meile / Andreas-Hermes-Platz verbleibt die Polizeistation am Raschplatz an ihrem jetzigen Standort. Damit bleibt ihre sozial- und ordnungspolitisch positive Funktion erhalten.
9. Die Planung wird bezüglich der Barrierefreiheit überarbeitet und verbessert (Aufzüge von den Bahnsteigen der U-Bahn-Station Hauptbahnhof bis zur 0-Ebene, blindengerechte Gestaltung der Treppen, Behindertentoiletten, blindengerechte Ampelanlagen). Die Be-hindertenbeauftragte ist einzubeziehen.
10. Auf der Grundlage des Ergebnisses des städtebaulichen Ideenwettbewerbs wird im nächsten Jahr ein Realisierungswettbewerb durchgeführt. Dabei soll die verkehrliche Situation gewürdigt werden.

Begründung:
Erfolgt mündlich.

Klaus Huneke
Fraktionsvorsitzender

Lothar Schlieckau
Fraktionsvorsitzender