07.06.2010 - Antrag - Stadtteilentwicklung Marienwerder

SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover

In den
- Stadtentwicklungs- und Bauausschuss
- Schulausschuss
- Jugendhilfeausschuss
- Verwaltungsausschuss

Hannover, 07. Juni 2010

Antrag
gemäß § 34 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Stadtteilentwicklung Marienwerder

zu beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Schulkonzept für den Schulstandort Marienwerder zur Steigerung der Familienfreundlichkeit im Stadtteil Marienwerder zu entwickeln.

Ziel des Konzepts soll sein, die Potenziale des Stadtteils heraus zu arbeiten, den Stadtteil familienfreundlicher zu gestalten, den Erhalt der Schule zu sichern und die Kleinkinderbetreuung auszubauen.

Dazu sind insbesondere folgende Schwerpunkte zu berücksichtigen:
- Ermittlung der Kosten für eine Weiternutzung des B-Trakts und der Sporthalle.
- Aufnahme der Schule in das Sanierungsprogramm 2013f.
- Ermittlung von Möglichkeiten der Mehrfachnutzung des Schulgebäudes für unterschiedliche Gruppen und Angebote im Stadtteil.
- Prüfung der Aufnahme der Schule in das Programm Schule im Stadtteil sowie einer ortsnahen Kleinkinderbetreuung. Alle im Stadtteil zur Verfügung stehenden Optionen (Unterbringung im Schulgebäude, Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, etc.) sind für eine solche Betreuungsmaßnahme einzubeziehen.
- Erstellung einer stadtteilbezogenen Werbekampagne, analog zu den Imagekampagnen anderer Stadtteile.

Begründung:
Der Stadtteil Marienwerder zeichnet sich zum einen durch eine exklusive Lage und zum anderen durch einen zu erwartenden Generationswechsel aus.
Um den Stadtteil familienfreundlicher zu gestalten sind alle Möglichkeiten der Verbesserung der Familienfreundlichkeit zu ermitteln und umzusetzen.

Die Antragsteller betonen ihren Willen zum Erhalt des Schulstandorts, sofern die Anmeldezahlen der Schule den Weiterbetrieb rechtfertigen. Die Nutzungskonzepte der schulischen und außerschulischen Nutzungen sind klar voneinander zu trennen. Die zu ermittelnden Kosten beziehen sich auf eine Verbesserung der baulichen Situation.

Christine Kastning Lothar Schlieckau
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender