SPD-Ratsfraktion begrüßt Hannoversche Wohnbauoffensive 2016: "Wir müssen unsere wachsende Stadt gestalten und die Wohnbauoffensive wird dazu beitragen, dass Hannovers Wachstum verträglich gestaltet werden kann."

Ewald Nagel, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion HannoverFoto: SPD-Ratsfraktion Hannover
 

"Hannover wächst. Hannover braucht neue Wohnungen für kleine Haushalte ebenso wie für Familien. Der jährliche Wohnungsneubaubedarf wird in den kommenden Jahren nach aktuellen Prognosen bei deutlich über 1000 Wohneinheiten liegen", postuliert der baupolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ewald Nagel.

 

Im Sommer vergangenen Jahres wurde auf einer wohnungspolitischen Veranstaltung der SPD-Ratsfraktion von der Wohnungswirtschaft die Idee formuliert, eine Hannoversche Wohnbauoffensive ins Leben zu rufen. Nach intensiven Verhandlungen mit der ArGeWo Hannover, den wohnungswirtschaftlichen Verbänden vdw Niedersachsen und Bremen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft hannoverscher Genossenschaften konnte OB Stefan Schostok jetzt dem Rat der Landeshauptstadt als Ergebnis die Vereinbarung zur Intensivierung des Wohnungsbauneubaus und Schaffung von gefördertem Wohnraum in der Landeshauptstadt Hannover für die Jahre 2016 – 2020 Hannoversche Wohnbauoffensive 2016 vorlegen.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Christine Kastning dankt den Beteiligten für die zügige Behandlung des Themas: „Alle Beteiligten sind sich einig, dass nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung ausreichend Wohnraum geschaffen und einer Verteuerung der Mieten entgegengewirkt werden kann.“ Der baupolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ewald Nagel, ergänzt, dass die Bauverwaltung mit der Wohnbauflächeninitiative schon hervorragende Vorarbeit geleistet hätte. Besonders erfreut zeigt sich Nagel, dass die Wohnungswirtschaft dem Ziel, mindestens 25 % der zu schaffenden Wohnungen im geförderten Mietwohnungsbau zu realisieren, zugestimmt habe. Insgesamt sollen bis 2020 2000 neue Belegrechte für preisgünstigen Wohnraum sowohl im Neubau als auch im Bestand geschaffen werden. „Damit kann bedarfsgerechter Wohnraum für besondere Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden, z.B. Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen oder Wohnungsnotstandsfälle.

Auch Obdachlose erhalten damit eine Chance, wieder ein Dach über dem Kopf zu finden, wenn der Große Druck vom Markt genommen wird,“ erläutert Ewald Nagel die positiven Wirkungen der wohnungspolitischen Anstrengungen.

Christine Kastning verweist auch auf die herrschenden guten Rahmenbedingungen: „Die Zinsen sind günstig, Fördergelder stehen bei Stadt, Region, Land und Bund zur Verfügung und mit dem Kronsberg-Süd und der Wasserstadt Limmer stehen demnächst zwei große neue sehr attraktive Entwicklungsgebiete in den Startlöchern.“