SPD-Ratsfraktion unterstützt die Forderung nach einem zukunftsweisenden Konzept für das Ihmezentrum

Ewald Nagel, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion HannoverFoto: SPD-Ratsfraktion Hannover
 

„Eigentum verpflichtet, und deshalb muss der Investor im Ihmezentrum endlich seinen Verpflichtungen nachkommen und ein tragfähiges Konzept für die Immobilie vorlegen“, erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ewald Nagel. Es sei nicht hinzunehmen, dass der neue Investor ein Jahr nach dem Erwerb des Ihmezentrums immer noch keinen zukunftsweisenden Vorschlag für dessen Entwicklung vorgelegt habe.

 

Ewald Nagel führt aus, dass die Landeshauptstadt verschiedenste Vorleistungen erbracht habe, um dem Ihmezentrum eine positive Entwicklung zu ermöglichen. So habe die Stadt den Uferweg und den Küchengartenplatz neu gestaltet. Dort sei die Fußgängerbrücke abgetragen worden, um den Eingangsbereich des Ihmezentrums aufzuwerten. Mit der Sanierung der Blumenauer Straße habe die Stadt schließlich dem Investor neue Optionen zur Gestaltung der Basisgeschosse eröffnet. Vor allem habe sie als Ankermieter dem Investor ein Mindestmaß an Planungssicherheit geboten.
Diese Sicherheiten habe der Investor, die Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks-GmbH, bislang nicht goutiert. Es seien am Ihmezentrum keinerlei Fortschritte zu erkennen: „Wir erkennen dort noch nicht einmal den Ansatz einer Idee“, so Nagel, obwohl weitere Sanierungsmittel aus dem Programm „Stadtumbau West“ zur Verfügung stünden.

Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christine Kastning, begrüßt es, dass die Stadtverwaltung nun Transparenz über den bisherigen Verhandlungsstand herstellt: „Das Gutachten über das Ihmezentrum zeigt deutlich, dass die notwendigen Investitionen die Mittel der Stadt maßlos übersteigen würden.“
Entsprechende Forderungen, wie sie mehrfach auch von Seiten der Ratsopposition erhoben worden sind, weise die SPD-Ratsfraktion klar zurück. „Das Geld, das für eine Entwicklung der Immobilie aufgebracht werden müsste, brauchen wir für andere Infrastrukturmaßnahmen in Hannover, etwa für Bildung und für den Wohnungsbau“, erläutert Christine Kastning.
Die SPD-Ratsfraktion hofft, dass der Investor nun endlich tätig wird und entscheidende Schritte für die Entwicklung des Ihmezentrums einleitet.