Viele gute Gründe für das Kleingartenkonzept

Jürgen Mineur, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion HannoverFoto: SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Die SPD-Fraktion begrüßt, dass mit dem vorgelegten Konzept der Grundstein für die aus ihrer Sicht notwendige Sanierung und Modernisierung des Kleingartenwesens eingeleitet wird. Mit dem vorgelegten Kleingartenkonzept bekennt sich die Stadt ausdrücklich dazu, dass Erhalt, Stärkung, strukturelle Modernisierung und Weiterentwicklung des hannoverschen Kleingartenwesens zu den öffentlichen Aufgaben der Stadt zählt. Mit dem Konzept und seiner Durchführung nimmt die Stadt ihre Verantwortung wahr.

 

Sie erkennt den außergewöhnlichen Wert der Kleingärten als innerstädtisches Grün an. Insgesamt 43,2 Mio. € werden in den nächsten zehn Jahren für das hannoversche Kleingartenwesen aufgebracht.

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Jürgen Mineur freut sich über das vorgelegte Kleingartenkonzept. „Wir sind froh, dass nach ausgiebigen Gesprächen rechtzeitig vor der Kommunalwahl im Herbst ein Ergebnis auf den Tisch gekommen ist, das Sicherheit für beide Seiten bedeutet. Außerdem ist es ein gutes Ergebnis: die Stadt stellt sich eindeutig hinter ihre Kleingärtner, sie sichert gemeinsam mit ihnen die Qualität der Gärten für die Zukunft, und die Kleingärtner unterstützen die Stadt bei ihrer Aufgabe, für die wachsende Bevölkerung Wohnraum zu schaffen und Gewerbe zu entwickeln. Beide Seiten haben im Sinn einer win-win-Situation das für sie optimale Verhandlungsergebnis erzielt.“

Jürgen Mineur: „Die Anzahl der Gärten bleibt in der Summe gleich. Für alle Gärten, die für andere Zwecke wegfallen, werden Ersatzgärten geschaffen. Durch sukzessive Umstrukturierung und Nachverdichtung im Bestand (z.B. durch Verkleinerung übergroßer Gärten) werden in enger Abstimmung mit dem Bezirksverband der Kleingärtner und den ihm angeschlossenen Vereinen Gärten ersetzt und die dafür erforderlichen Umsiedlungen sozialverträglich gestaltet.

Schließlich wurden über das Stadtgebiet verteilt 25 geeignete Flächen ermittelt, die als Kleingartenerwartungsland vorgehalten werden sollen. Sollten sich im Lauf der Zeit durch den Bevölkerungszuwachs in der Stadt zusätzliche Bedarfe an neuen Kleingartenflächen ergeben, so kann die Stadt zusammen mit dem Bezirksverband der Kleingärtner rechtzeitig reagieren und gegensteuern.“