'Mein Hannover 2030' fordert mehr Teilhabe – besonders für Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Wir auch!

Lars Kelich, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion HannoverFoto: SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Für Lars Kelich, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, ist klar: "Die Ergebnisse des Stadtentwicklungsdialog `Mein Hannover 2030´ zeigen in besonderer Weise, dass es fast immer um Teilhabe geht. Viele Menschen möchten nach wie vor mehr ihr gesellschaftliches Umfeld gestalten, und das wollen sie völlig zu Recht!"

 

Da leider noch immer nicht alle Zugewanderten, die seit Langem hier leben und hier Steuern zahlen, das Wahlrecht in der Kommune hätten, seien Beteiligungsprozesse und Dialoge, die ernsthaft und auf Augenhöhe geführt werden, umso wichtiger. „Wir haben mit den Dialogergebnissen einen Handlungsrahmen für die nächsten eineinhalb Dekaden an die Hand geliefert bekommen. Das werden wir ernst nehmen!“ kündigte Kelich an.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt Fraktionsvize Kelich auf die Bekämpfung des Rassismus. „Ja, es gibt sie, die Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt bei einem Namen, der nicht Deutsch klingt. Genauso wie auf dem Wohnungsmarkt.“ Diese besonders schwerwiegende Diskriminierung sei nicht hinzunehmen! „Wir werden alles daran setzen, diese Situation zu verbessern – auch das ist ein politischer Auftrag aus der Dialogphase für uns.“

Insgesamt betrachtet der SPD-Sprecher im Internationalen Ausschuss die Vielfalt der Kulturen in Hannover als große Bereicherung. „Hannover ist eine sehr internationale Stadt. Vielfalt ist ein Gewinn, und wir pflegen einen guten Umgang mit den vielen Vereinen, Verbänden, Migrantenselbstorganisationen und Initiativen.“ Für die SPD-Ratsfraktion betont Kelich: „Als SPD jedenfalls freuen wir uns auch auf den künftigen Dialog und erst Recht auf die Umsetzung der Ergebnisse. Packen wir’s an.“