SPD-Ratsfraktion sieht sich durch Repräsentativerhebung 2015 in ihrer Politik bestätigt

Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende
 

Die Repräsentativerhebung 2015 zeigt neue Höchstwerte in der Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in der
Landeshauptstadt Hannover. Die SPD-Ratsfraktion sieht sich dadurch in ihrer Politik bestätigt: „Dass die Bürgerinnen und Bürger in so hohem Maße erklären, gern oder sogar sehr gern in unserer Stadt zu leben, zeigt, dass wir mit unserer Politik auf dem richtigen Wege sind“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Christine Kastning.

 

In den heute vorgelegten Ergebnissen der Repräsentativerhebung zu den Lebensbedingungen in Hannover erreicht die Zufriedenheit der Befragten einen neuen Höchststand. Erstmals überschreitet der Wert jener Menschen, die gern oder sehr gern in Hannover leben, die Marke von 90 Prozent; mehr als die Hälfte der befragten Bürgerinnen und Bürger lebt sogar sehr gern in Hannover. „Das ist ein Zuwachs von immerhin sechs Prozentpunkten innerhalb von fünf Jahren“, erläutert Christine Kastning. „Unsere gute Politik trägt offenbar Früchte. Sie erreicht die Menschen in unserer Stadt – auch in den Quartieren.“ Die Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in den Stadtteilen stieg gegenüber 2011 um vier Prozentpunkte.

„Die Werte zeigen uns, dass die rot-grüne Ratsmehrheit auch auf den wichtigsten Politikfeldern gut aufgestellt ist“, so die Fraktionsvorsitzende weiter: „Wenn der Öffentliche Personennahverkehr, die Parks und Grünflächen wie auch die öffentliche Sicherheit am Tage so hohe Zufriedenheitswerte erhalten, dann haben wir hier die richtigen Schwerpunkte gesetzt.“ Auch der deutliche Zuwachs bei den Zufriedenheitswerten bei den Kinderbetreuungsmöglichkeiten sei eine positive Folge der rot-grünen
Ratspolitik.

Zugleich weise die Repräsentativerhebung auf, wo besondere Herausforderungen lägen. Gerade in einer wachsenden Stadt bedürfe es großer Anstrengungen, die Schulversorgung, die Angebote für Jugendliche wie auch die Wohnraumversorgung zu sichern und zu verbessern, erläutert Christine Kastning. Dies seien jedoch ohnehin bereits für die SPD-Fraktion zentrale Handlungsfelder. So habe die sozialdemokratische Ratsfraktion in den Haushaltsplanberatungen der letzten beiden Jahre auf diesen Themenfeldern Schwerpunkte gesetzt: „Wir haben zum Haushalt 2015 mehr Mittel für die Jugendarbeit eingestellt und Kürzungen im Kontext des Haushaltskonsolidierungsprogramms HSK IX zurückgestellt, und zum Haushalt 2016 war eine unserer Kernforderungen, mehr Mittel für den
Wohnungsbau bereitzustellen“, so Kastning.

Bestätigt sieht sich die SPD-Fraktion auch darin, dass die Flüchtlingsfrage die zentrale Herausforderung dieser Tage sei. Kastning: „Fast ein Drittel der Befragten erkennt in der Flüchtlingsthematik das drängendste Problem unserer Stadt. Wir sehen das genauso, und wir sind gemeinsam mit der Verwaltung dabei, hier gangbare Lösungen zu finden – das fällt zwar nicht immer leicht, zumal der Handlungsdruck hier extrem hoch ist.“ Allerdings sei das Engagement der Verwaltung in dieser Frage sehr lobenswert, denn: „Schließlich erhalten alle Flüchtlinge in Hannover ein festes Dach über dem Kopf.“

Grundsätzlich zeige die Erhebung, so Kastning abschließend, dass die Menschen sich in Hannover wohlfühlten und dass sie sich sehr stark mit ihrer Stadt identifizierten: „Dies wird dadurch bestätigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt engagieren und sich mit eigenen Gestaltungsideen einbrächten. Das zeigt uns das ehrenamtliche Engagement bei der Betreuung von Flüchtlingen ebenso wie die erfreulich große Beteiligung am Stadtentwicklungsdialog Hannover 2030.“