Niedersächsisches Schulgesetz wird Hannovers Schulpolitik stärken

Michael Klie, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt das neue Schulgesetz, das heute erstmalig im Niedersächsischen Landtag beraten werden wird. Es erkennt nun die Integrierten Gesamtschulen als ersetzende Schulform an. Damit entfällt das aufwändige und benachteiligende Nachweisverfahren, das Schulträger durchlaufen mussten, um Integrierte Gesamtschulen einrichten zu können.

„Wir setzen uns seit Jahren für den Ausbau der Integrierten Gesamtschulen ein“, sagt der schulpolitische Sprecher Michael Klie.

 

„Seit 2008 haben wir fünf neue IGSen gegründet – gegen den Widerstand der damals CDU-geführten Landesregierung, die sich für die unserer Ansicht nach überflüssige Schulform der Oberschule eingesetzt hat – und sind damit bei den hannoverschen Eltern gut angekommen.“
Die Sorge, dass die Gymnasien unter dem neuen Gesetz leiden werden, teilt Klie nicht: „Unsere hannoverschen Gymnasien haben starke Profile und werden weiterhin stark angewählt. Trotz der neuen IGSen bleibt die Anwahl der Gymnasiasten konstant.“

Dass die verschiedenen Formen der Ganztagsschule künftig klar definiert sind, findet ebenfalls die Zustimmung des schulpolitischen Sprechers: „Bislang konnten sich Eltern schwer orientieren, was eine Ganztagsschule ihrem Kind bietet. Das ist jetzt übersichtlicher geregelt und wird uns, die wir uns seit langem auch für den Ausbau der Ganztagsschulen einsetzen, die Schulplanung erleichtern.“

Insgesamt investiere die rot-grüne Landesregierung bis 2018 mehr als eine Milliarde Euro zusätzlich in Bildung, so Klie: „Das ist eine gute Entscheidung für die Zukunft unserer Kinder.“