„Welt in Hannover" hat Modellcharakter für andere Kommunen

Lars Kelich, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Die SPD-Ratsfraktion lobt ausdrücklich das Engagement der Aktiven des Internet-Projektes www.Welt-in-Hannover.de.

"In der von uns beantragten Anhörung im Internationalen Ausschuss ist noch einmal deutlich geworden, dass das Projekt eine große Bereicherung für die Willkommenskultur in unserer Stadt ist und dass es einen Modellcharakter für andere Kommunen haben sollte", erklärt Lars Kelich, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover.

 

Beim Projekt Welt in Hannover handelt es sich in erster Linie um eine niedrigschwellige Online-Plattform, auf der Artikel und Hilfestellungen in bislang 14 Sprachen veröffentlicht werden. „Das ist sehr viel Arbeit und sie wird zum großen Teil ehrenamtlich geleistet“, so Kelich weiter. „Nicht nur die Übersetzungen kosten sicherlich viel Zeit, sondern auch die Redaktion und Auswahl der Texte. Dafür verdienen die Aktiven unser aller Anerkennung und Respekt! Durch die Vielsprachigkeit ist Welt in Hannover eine Plattform, die viel interkulturelle Kompetenz vermittelt.“

Die Website wird nach Angaben der Betreiber täglich von mehr als 1.200 Internetnutzerinnen und -nutzern besucht. „Das ist eine beeindruckende Zahl und sicherlich auch eine Belohnung für die tolle Arbeit“, meint Kelich. Der migrationspolitische Sprecher empfiehlt, auf der Seite noch eine Rubrik für die Integrationsbeiräte in den Stadtbezirken einzurichten, um deren Arbeit bekannter zu machen und zu zeigen, wohin sich Menschen mit ihren Fragen und Anregungen wenden können.

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