Antidiskriminierungswoche an der Leibniz Universität ist ein wichtiger Schritt für die Willkommenskultur

Lars Kelich, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Die SPD-Ratsfraktion Hannover begrüßt, dass die Leibniz Universität Hannover vom 10.-14. November eine Antidiskriminierungswoche durchführen wird. „Das ist eine tolle Arbeit für unsere Willkommenskultur und für das weltoffene Hannover“, erklärt Lars Kelich, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover.

 

Die SPD-Ratsfraktion hatte nach dem Vorfall mit einer NPD-Funktionärin am Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität vor einem Jahr ein Gespräch mit der Leitung der Universität geführt und dabei angeregt, sich an den Programmen gegen Diskriminierung der Universität Bielefeld zu orientieren. „Wir freuen uns ausdrücklich, dass unsere Anregung auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Die Leibniz Universität setzt damit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“, führt Kelich aus. „Insbesondere die Tatsache, dass es zu diesem Thema interdisziplinäre Angebote geben wird, zeigt, dass es eine gemeinsame Aufgabe aller Bereiche der Universität ist, sich für ein Hochschulumfeld ohne Ausgrenzung einzusetzen.“

Kelich weiter: „Als SPD-Ratsfraktion rufen wir alle Studierenden dazu auf, sich in der kommenden Woche einzubringen und für die Willkommenskultur an der Leibniz Universität und in der Stadtgesellschaft ein deutliches Zeichen zu setzen.“