Kinderbetreuung hat in Hannover eine sehr hohe Priorität

Désirée Barnert, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Hannover
 

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt die Ankündigung von Oberbürgermeister Stefan Schostok und Kinder- und Jugenddezernent Thomas Walter bis Mitte 2017 weitere 1.400 Kinderbetreuungsplätze einzurichten und 34 Mio. Euro zu investieren. „Die Kitaplätze werden dringend benötigt“, sagt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Hannover wächst und wächst. Darüber freuen wir uns sehr, es bedeutet aber auch, dass immer mehr Kinder einen Betreuungsplatz benötigen.

 

Diesem Bedarf wird die Verwaltung mit dem Ausbau begegnen.“

Bis Mitte 2017 will die Verwaltung 900 neue Krippenplätze und 500 neue Kindergartenplätze vor allem in den Stadtbezirken Mitte, Vahrenwald-List, Stöcken, Südstadt und Ricklingen schaffen. „Bislang können in diesen Bezirken nicht allen Eltern die gewünschten Betreuungsplätze angeboten werden, deswegen ist ihre Priorisierung richtig“, so Barnert. „Zudem ist durch das Ausbauprogramm gesichert, dass bei jeder Weiterentwicklung des Wohnungsbaus auch über wohnortnahe Kitaplätze gesprochen wird.“

Dass nach Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz für Ein- und Zweijährige mehr Kinder betreut werden als zunächst angenommen überrascht die jugendpolitische Sprecherin nicht: „Wenn Eltern sehen, dass das Angebot, wie in Hannover, gut funktioniert, geben sie ihr Kleinkind eher in eine Betreuungseinrichtung. Insofern kann die Verwaltung es als Kompliment auffassen, dass die hannoverschen Krippen so gut nachgefragt werden.“