Förderprogramm zum Wohnungsbau berücksichtigt alle Interessen

Christine Kastning
 

Seit Mitte August liegt das Wohnraumförderprogramm den politischen Gremien zu Beratung vor. Rot-Grün hat bereits im Januar 2013 ein Wohnungsbauprogramm beauftragt und durch einen Ratsbeschluss Mittel in den Haushalt eingestellt. „Wir freuen uns, dass die Verwaltung ein umfangreiches Programm vorgelegt hat, denn für ein gutes Miteinander in Hannover braucht es Wohnraum für sehr unterschiedliche Bedürfnisstrukturen“, so die Fraktionsvorsitzende der SPD Ratsfraktion Hannover Christine Kastning.

 


Insgesamt umfasst das Vorhaben ein Volumen von 27,3 Mio. Euro. Die Förderung besteht aus einer Kombination aus einem einmaligen Baukostenzuschuss und einem Aufwendungszuschuss monatlich pro Quadratmeter.

„Bei der Erstellung des Wohnraumförderprogramms wurde dafür gesorgt, dass alle Beteiligten, auch die Wohnungswirtschaft, in den Prozess einbezogen werden“, Christine Kastning. „Das nicht alle Interessen in ihrem gesamten Umfang umgesetzt werden können ist klar. Wir haben aber mit dem Wohnungsbauprogramm eine Strategie vorliegen, die den gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet und gleichzeitig die Interessen der Wohnungswirtschaft berücksichtigt. Darüber hinaus kommt beispielsweise die Entwicklung der Flächen durch die Wohnflächenbauinitiative auch der Wohnungswirtschaft zugute.“

Es sollen nun über einen Zeitraum von 6 Jahren im Schnitt 100 Wohneinheiten im Jahr gefördert werden. Bei Ausschöpfung des vollen Fördersatzes soll eine Nettokaltmiete von 5,40 € zugrunde gelegt werden, bei Nettokaltmieten bis zu 6,50 € gibt es eine entsprechend geringere Förderung.