Schwerpunkte von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Bereich Gleichstellung zum Haushalt 2013

 

Die rot-grüne Ratskoalition setzt ihre Schwerpunkte in diesem Jahr auf die Schulaufklärung im Bereich sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt und stärkt den Kampf gegen häusliche Gewalt durch die vorbildhafte Erarbeitung einer Work Place Policy in der Stadtverwaltung.

„Unsere Gesellschaft ist vielfältiger geworden, auch in Hinblick auf die sexuellen Orientierungen“, betonen die gleichstellungspolitischen Sprecherinnen Regina Fischer (SPD) und Sabine Nolte-Vogt (Bündnis 90/Die Grünen) „SchLAu e.V. leistet hier in Schulen eine großartige Aufklärungsarbeit.“ Die Ehrenamtlichen gingen in die Klassen und zeigten, dass Anderssein ganz normal ist, so die Sprecherinnen weiter. „Immer wieder sind die Ehrenamtlichen die ersten Lesben und Schwulen, die den Jugendlichen begegnen. Zu erkennen, dass es Lebensweisen jenseits der Norm gibt, öffnet auch den Blick für andere Bereiche als Sexualität und stärkt somit das respektvolle Zusammenleben in unserer Stadtgesellschaft“, führt Nolte-Vogt weiter aus.

Fischer benennt den zweiten Schwerpunkt der rot-grünen Haushaltsanträge: „Wir wollen weiter in unserem Schwerpunkt gegen häusliche Gewalt arbeiten. Wir wollen, dass sich die Stadtverwaltung aktiv als vorbildhafte Arbeitgeberin gegen häusliche Gewalt positioniert und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Hilfestellungen anbietet.“

Ein weiterer Punkt ist den gleichstellungspolitischen Sprecherinnen wichtig: „Wir erhöhen in diesem Jahr die bestehenden Zuwendungen um 3%, um damit den finanziellen Druck von den Beratungsstellen und Vereinen zu nehmen, der durch gestiegene Lohn- und Nebenkosten entstanden ist.“

Die rot-grünen Haushaltsanträge für den Bereich Gleichstellung im Überblick:

  • + 12.500 EUR für SchLAu e.V. für Aufklärungsarbeit in Schulen zu geschlechtlicher Vielfalt
  • Zusatzantrag: Erarbeitung einer Work Place Policy zum Thema Häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen in der Arbeitswelt
  • + 3% Erhöhung der Zuwendung für alle bisherigen Zuwendungsempfangenden, um gestiegenen Lohn- und Nebenkosten zu begegnen