Schwerpunkte von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Bereich Internationales

 

Die rot-grüne Ratskoalition setzt ihren Schwerpunkt in diesem Jahr auf die sozialräumliche Integration durch die Stärkung der MigrantInnenselbstorganisationen (MiSO) und der Sprachkompetenz.

Der migrationspolitische Sprecher Alptekin Kirci (SPD) und die migrationspolitische Sprecherin Freya Markowis (Bündnis 90/Die Grünen) sind sich einig: Das Netzwerk MiSO ist einzigartig.

Hannover ist somit bundesweites Vorbild beim integrationspolitischen Ziel der Stärkung der MigrantInnenselbstorganisationen.“

Kirci ergänzt: „Insbesondere begrüßen wir den innovativen Ansatz der Einrichtung von Stadtteilbüros, um damit eine sozialräumlich orientierte Integration zu unterstützen.“
Kirci und Markowis heben weiterhin hervor: „Unser zweiter Schwerpunkt zielt auf die Überwindung von Sprachbarrieren ab. Durch die Weiterförderung des Dolmetschdienstes erhalten Schulen, Vereine und andere Institutionen Unterstützung bei Verständigungsproblemen. Missverständnissen wird vorgebeugt oder können ausgeräumt werden und die gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen und Migranten wird gestärkt, ihre Integration gefördert.“

Markowis führt aus: „Ergänzend dazu werden Kurse für Deutsch als Fremdsprache in Zukunft dezentral angeboten, so dass beispielsweise auch Flüchtlinge Zugang erhalten und die Wege zum Kurs nicht zum unüberwindbaren Hindernis werden. Das dezentrale Angebot führt zudem zu einer höheren Identifikation mit dem Stadtteil.“

Kirci und Markowis betonen weiterhin: „Durch die 3%ige Erhöhung der Zuwendungen an die Vereine stärken wir die Integrationsarbeit in der LH Hannover und verhindern einen Abbau von Beratungsleistungen und Stellen.“

Die rot-grünen Haushaltsanträge für den Bereich Internationales im Überblick:

  • + 35.000 EUR für MiSO zur Einrichtung einer Koordinationsstelle und von fünf Stadtteilbüros
  • + 19.500 EUR für Dolmetschdienste für gemeinnützige Einrichtungen außerhalb der Stadtverwaltung.
  • Zusatzantrag: Kurse: Deutsch als Fremdsprache werden in den Stadtteilen an-geboten, um Flüchtlingen den Zugang zu ermöglichen und die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken
  • + 3% Erhöhung der Zuwendung für alle bisherigen Zuwendungsempfangenden, um gestiegenen Lohn- und Nebenkosten zu begegnen