Rot-Grün: Hortplätze bleiben erhalten! | Wir transferieren 80 Betreuungsplätze aus der Albert- Schweitzer-Schule in Stadtteile, wo sie jetzt noch gebraucht werden!

 

Das Modellprojekt Albert-Schweitzer-Schule hat das Konzept der Kooperation zwischen Jugendarbeit und Schule in dem Zeitraum vom August 2007 bis Juli 2011 vorbildlich umgesetzt. Nun wird die Grundschule zur teilgebundenen Ganztagsgrundschule. Dank des Hannover-Modells werden 320.000 Euro aus kommunalen Mitteln für weitere Betreuungskapazitäten und für ein pädagogisches Gesamtkonzept eingesetzt.

300 Schülerinnen und Schüler und deren Eltern profitieren von Montag bis Freitag und in den Ferien von dieser Gesamtleistung.
80 Hortplätze, vormals angesiedelt an dieser Schule, werden an diesem Standort überflüssig – sie sollen an neue Standorte transferiert werden.


„Wir freuen uns mit Frau Albrecht und allen in der Albert-Schweitzer-Schule! Und wir wissen, dass der bisherige Ausbau von Ganztagsgrundschulen in Hannover den Bedarf an Schulkinderbetreuung in der LH noch nicht abdeckt. Darum erhalten wir die Hortplätze und werden sie an neue Standorte bringen. Wir haben Stadtteile mit sehr hohem Bedarf und zurzeit noch keiner Aussicht auf Ganztagsgrundschulen wie in der List und in der Südstadt, da ist dringender Handlungsbedarf!“ sagt Ingrid Wagemann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und jugendpolitische Sprecherin der Grünen im Rat.

Stefan Politze

„Die Umsetzung des Vorhabens soll zeitnah erfolgen. Spätestens bis zum August 2012 muss die Zahl der Hortplätze wieder zur Verfügung stehen. Darauf legen wir sehr großen Wert“, ergänzt Stefan Politze, jugendpolitischer Vertreter der SPD Fraktion.

 

„Auch wenn die jetzige Landesregierung nicht mehr an der Evaluation des Projektes interessiert ist, möchten wir in beiden Ausschüssen Jugendhilfe und Schule, weiterhin auf der Basis von wissenschaftlicher Begleitung darüber informiert werden, wie sich die Albert-Schweitzer-Schule als gebundene Ganztagsschule entsprechend des Hannover-Modells weiter entwickelt“, meint Regine Kramarek, schulpolitische Sprecherin der Grünen.

Michael Klie

„Der Aspekt der Übertragbarkeit auf andere Schulen als Ergebnis aus der Evaluation kann bei weiterem Ausbau der Grundschulen zu Ganztagsschulen eine enorme Hilfestellung leisten und den Prozess, so wie wir es von Rot-Grün wollen, beschleunigen“, sagt Michael Klie, schulpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Rat.

 

Hintergrund:
Der rot-grüne Änderungsantrag zu der DS 1023/2011 ‚Zukunft der Albert-Schweitzer-Schule’ wird am Montag 27.06.2011 im Jugendhilfeausschuss behandelt.