Rot-Grüne Jugendpolitik: Weitere deutliche Qualitätsverbesserungen und bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung!

 

Hindersmann und Wagemann: „Wir machen ernst und wissen unsere Fraktionen hinter uns, wenn es um die wirklich familienfreundliche Stadt, um Bildung für alle Kinder und Familien und um die Verantwortung für die zukünftigen Generationen geht!“ Die rot-grüne Koalition hat mit den Entscheidungen, Kinder und Familien, Betreuung und Bildung als zentrale Schwerpunkte im Haushalt 2011 zu verankern, klare Prioritäten gesetzt.

„100 zusätzliche Betreuungsplätze in 2011 und weitere 200 in den Jahren 2012 und 2013 über den Rahmen des Ausbauprogramms „5 x 300“ hinaus, ein deutliches Mehr an 3/4- und ganztägiger Kinderbetreuung, statt dem gesetzlichen Mindeststandard von 4 Stunden ohne Mittagessen zu folgen, verlängerte Öffnungszeiten von Kitas als notwendige Reaktion auf ungewöhnliche Arbeitszeiten, das sind konkrete Antwortn auf die Bedarfe junger Eltern und Familien“ erklärt Anne Hindersmann.

Und Ingrid Wagemann ergänzt: „Die frühe Unterstützung in pädagogisch betreuten Eltern - Kleinkind - Gruppen in Familienzentren, zusätzliche Ressourcen für eine verbesserte Betreuungssituation für Kitas in sozialen Brennpunkten, das sind unsere Antworten auf die Frage, wie wir ganz konkret Bildungschancen bei schlechten Ausgangsvoraussetzungen verbessern können. Diese finanziellen Lasten zum jetzigen Zeitpunkt sind langfristig nicht nur familienpolitisch zwingend erforderlich, sondern auch sozial und ökonomisch sinnvoll eingesetzte Mittel, die eine Entlastung für die Zukunft von uns allen bedeuten! Vor allem sind es wichtige Investitionen in die Verbesserung der Lebensperspektiven unserer Kinder.“

„Familienfreundlichkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Verbesserung der Bildungschancen für alle in guten Betreuungs- und Bildungseinrichtungen - das sind die zentralen Themen unserer Politik in Hannover!“, so Hindersmann und Wagemann.

„All diese Maßnahmen und Angebote gehören zu Hannovers Konzept für eine
familienfreundliche und soziale Stadt. Schon von Anfang an sollen Eltern mit ihren
Säuglingen betreut und begleitet werden können mit dem Ziel, sie zu unterstützen und
den Kindern möglichst gute Voraussetzungen für ihre Entwicklung und Bildung mit auf
den Weg zu geben“, betonen Ingrid Wagmann und Anne Hindersmann.

Bereich Jugend

  • 300.000 € aus dem Budget für 100 zusätzliche Betreuungsplätze U 3 bis August 2011
  • 600.000 € aus dem Budget Umwandlung von Halbtags-Kitaplätzen in 3/4- und Ganztagsplätze
  • 150.000 € aus dem Budget für verlängerte Öffnungszeiten in 3 weiteren Kitas nach Abschluss des Modellprojektes (gesamt: 5)
  • 400.000 € aus dem Budget für qualitative Verbesserung der Betreuung in Kitas in sozialen Brennpunkten (Erschwerniskitas)
  • 100.000 € aus dem Budget für Frühförderung in Familienzentren als spezifisches Angebot für Eltern mit Kleinstkindern
  • 200.000 € aus dem Budget für den bedarfsgerechten Ausbau der Betreuung in integrativen Einrichtungen im Übergang zur inklusiven Betreuung
  • Stadtteilmütter: Fortsetzung Projekt in 2011 nach Auswertung und einem Konzept zur Verstetigung bis zum Sommer 2011
  • +30.000 € für Verein Mannigfaltig zur Beratung und Förderung von Jungen und Männer (Aggressivität gegen Personen und Sachen)
  • +50.000 € Intensivierung Maßnahmen zur Alkoholprävention in Kooperation mit Anbietern aus der Drogenberatung und der Jugendhilfe, Konzept bis Sommer 2011