Schwerpunkte der Interkulturellen Arbeit 2011

 

Mit dem Ergebnis der zurückliegenden Beratungen des Haushalts 2011 im
Bereich Migration sind der AG-Sprecher Alptekin Kirci (SPD) und die AG-Sprecherin Ingrid Lange (Bündnis 90/Die Grünen) sehr zufrieden.
„Es ist uns gelungen, das Beratungsangebot für Menschen ohne Papiere in
Hannover zu verstetigen. Ein angemessenes und umfassendes Hilfs- und
Beratungsangebot für Menschen ohne Papiere gab es vor dem Start dieses
Projektes nicht.

Jetzt hat der Verein, der die Beratung durchführt, endlich Planungssicherheit“, sagte der migrationspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Alptekin Kirci zum Abschluss der Verhandlungen.

Die grüne Migrationspolitikerin Ingrid Lange betonte: „Hannover bekennt sich damit zu der Fürsorgepflicht für alle Menschen, die dauerhaft in der Stadt leben, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Ich finde, das ist ein gutes Signal“. Menschen ohne Papiere brauchen Hilfe und Beratung, um aus der Illegalität herauszukommen und ihre elementaren Lebensbedürfnisse zu sichern. Besonders wenn es um den Schutz vor Ausbeutung geht, sind sich Kirci und Lange einig.

Außerdem haben die Koalitionsberatungen zu einer Unterstützung für kleine ehrenamtlich organisierte Vereine geführt. „Viele Migrantenorganisationen sind sehr engagiert. Sie haben kein großes Budget und wenig Personal. Dabei ist ihre Arbeit ungeheuer wichtig für die Stadtgesellschaft“, erklärte SPD-Politiker Kirci. Ingrid Lange ist es wichtig, dass diese kleinen Vereine nun als Anerkennung geringfügige Mittel beantragen können, und erklärte noch einmal die Zielrichtung: „Das Angebot richtet sich nur an kleine Vereine und Initiativen, die ihre Arbeit ohne hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leisten, sich ausschließlich ehrenamtlich organisieren und länger als ein Jahr existieren.“