Hannover auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft

Hannover auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft
 

Der Einladung der SPD-Ratsfraktion Hannover, der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AFB) der SPD in der Region Hannover und des Juso-Unterbezirks zu der Veranstaltung „Auf den Weg in die inklusive Gesellschaft“ sind am Montagabend viele Interessierte gefolgt.

Auf dem Podium diskutierten Andrea Hammann (Behindertenbeauftragte der Stadt Hannover), Karin Evers-Meyer (Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen a.D.), Ulrike Strauch (Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule), Dr. Jessica Löser (AfB) und Michael Klie (SPD-Ratsfraktion) unter der Moderation von Christian Dristram (Juso-Unterbezirk Hannover).

Hannover auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft

Mit dieser Veranstaltung setzte die SPD ein weiteres Zeichen auf Hannovers Weg in die inklusive Gesellschaft und blickte gleichzeitig auf die zehnjährige Erfolgsgeschichte der Behindertenbeauftragten Hannovers, Andrea Hammann, zurück.

„Mit der Arbeit, die in Hannover für Menschen mit Behinderungen in den letzten 10 Jahren geleistet wurde, konnte eine gute Basis geschaffen werden, um sich auf den Weg in eine inklusive Gesellschaft zu machen“ freut sich Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Hannover.

Nach intensiven Diskussionen auf dem Podium und zwischen Plenum und Podium, war man sich einig, dass jeder Mensch ein Recht auf „anders sein“ hat und eine Gesellschaft erst durch ihre Vielfalt überlebensfähig ist.

„Mit unserer Veranstaltung im Februar 2010, haben wir uns auf dem Weg zur inklusiven Schule gemacht. In der Zwischenzeit haben wir erste politische Entscheidungen getroffen“, erklärt Michael Klie, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover. „Wir haben beschlossen, dass ein Konzept zur inklusiven Beschulung für den Standort Hannover entwickelt werden soll. Das ist ein erster Schritt. Das Ziel der Inklusion, jedem Kind mit Hilfe eines individuellen Lehrplanes in einer heterogenen Gruppe das Lernen zu
ermöglichen, kann nur dann erreicht werden, wenn die Bereitschaft aller Beteiligten (Schulträger, Lehrer, Eltern) gegeben ist, sich auf eine ’Schule für alle‚ emotional und pädagogisch einzulassen.“

Hannover auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft
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