Stadt Hannover ist familienfreundlich

Kerstin Tack
 

<b>Die Prognos-Studie bestätigt die rot-grüne Familienpolitik der Stadt</b>

„Die in der vergangenen Woche bekannt gegebenen Ergebnisse der Prognos-Studie, die die Familienfreundlichkeit der Stadt untersucht hat, bestätigt die Politik, die seit Jahren von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in dieser Stadt erfolgreich praktiziert wird“, so äußerte sich die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Kerstin Tack am Wochenende zu den veröffentlichten Ergebnissen der Prognos-Studie.

Die von Prognos geforderte bessere Kommunikation und Vermittlung bei Betreuungsplätzen soll z. B. durch ein Familien-Service-Büro zukünftig besser funktionieren. „Dazu haben wir bereits bei den letzten Haushaltsplanberatungen 100.000 € in Haushalt eingestellt“, so Tack weiter. „Wir sind uns der wenigen Defizite, die in der Stadt noch vorhanden sind, durchaus bewusst und arbeiten daran.“

Dennoch gibt es Kritik an der Prognos-Studie. In dieser Studie geht es zumeist um die Quantität der Betreuungsangebote, während die SPD-Ratsfraktion großen Wert auf die Qualität bei den Angeboten legt. „Familienfreundlichkeit impliziert auch Elternarbeit, Ganztagsangebote und mehr Personal in den Krippen- und Krabbelgruppen als das im Nds. Kindertagesstättengesetz vorgeschrieben ist. Und natürlich legen wir sehr großen Wert auf die Elternangebote in den Familienzentren und die umfassende Sprachförderung“, so die jugendpolitische Sprecherin. Dieses ist in der Untersuchung von Prognos nur unzureichend berücksichtigt worden.

Ebenso die offene Kinder- und Jugendarbeit. An dieser Stelle hatte das untersuchende Institut den Personalabbau in den Jugendzentren und Spielparks als kritisch erachtet. „Wir sind uns dessen durchaus bewusst“, so Kerstin Tack. „Aber auch hier möchten wir vorab eine qualitative Untersuchung. Die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit müssen sich inhaltlich komplett neu ausrichten und sollen zukünftig sozialraum– und bedarfsorientierte Angebote vorhalten. Auch dazu haben wir bei den letzten Haushaltsplanberatungen unsere Vorstellungen in einem Antrag an die Verwaltung formuliert.“

Die SPD-Ratsfraktion erwartet bis zum Ende des Jahres die ersten Ergebnisse dieser Untersuchung.